Samstag, 17. Januar 2015

Erst mal aufräumen!

Nach der Besichtigung unserer verwilderten Stadtoase hatten wir mehrfach mit dem Verkäufer gemailt und telefoniert. Nachdem klar war, dass wir den Eigentumsgarten kaufen würden, durften wir loslegen ...

Da wir ja schon bei der Besichtigung einigen Müll entdeckt hatten, war klar: erst mal aufräumen! Wir sammelten die ganzen Fundstücke erst einmal auf einem Haufen, um überhaupt einen Überblick über die Menge zu bekommen.
Dabei wurde uns auch schnell klar, dass wir den nötigen Zaun möglichst bald setzen sollten, damit keine "Nacht-und-Nebelkipper" neuen Müll aufs Grundstück tragen konnten.

Um den Zaun aber setzen zu können, mussten einige Sträucher und kleine Bäume weg, die so mitten auf der Grundstücksgrenze wucherten. Zum Glück waren keine Vogelnester vorhanden - das hätte zu weiteren Problemen geführt.

In den nächsten Wochen überschlugen sich die Aufgaben ...

  • Wenn man noch nie einen Zaun gesetzt hat, muss man sich erst einmal informieren, was es da so gibt und wie man das so macht (von unseren Erfahrungen berichte ich später)
  • Damit wir nicht andauernd alle Gerätschaften / Werkzeuge hin- und hertransportieren mussten, musste ein Geräteschuppen her. Und da wir auch damit noch nie zu tun hatten, war auch hier erst einmal ein wenig Recherche nötig ... 
  • Es zeigte sich, dass man eben doch nicht wirklich alles ohne Strom geregelt bekommt. Also war die Überlegung geboren, einen Stromerzeuger für die schweren Arbeiten zu besorgen. Auch damit hatten wir noch nie zu tun - ergo: Recherche!
  • Gartenplanung & Pflanzenkauf ... und natürlich die ersten eigenen Anzuchten auf dem Balkon

Tagsüber bzw. meist Nachmittags wurden die Sträucher und kleinen Bäume entfernt, abends wurde im Internet gestöbert ...

Der Haufen mit Geäst wuchs und wuchs. Was macht man damit? Wegfahren zur Kippe? Neee! Ging für mich nicht. War doch Biomasse des Areals ...
Wir einigten uns darauf Totholzhaufen zu machen. Davon erzähle ich Euch dann noch ...

Der gefundene Müll war ein Sammelsurium aus unterschiedlichen Materialien. Teilweise konnte man es über den Hausmüll entsorgen. Aber wir mussten einige Male zum Bringhof fahren.


Mit der Zeit wurde es ein wenig übersichtlicher. Das Gras stand ja auch recht hoch. Wir hatten es erst einmal mit der Sense gekürzt. Als dann später der große Tag kam, an dem das erste Mal gemäht worden war, saß ich in einem Gartenstuhl und konnte nur sagen: "Boah! Das ist ja richtig groß geworden!" Echt wahr: Nachdem der Rasen gemäht war, wude das Grundstück gefühlt doppelt so groß!




Es war aber auch einfach ein wunderbares Gefühl, die erste "Schwerstarbeit" geschafft zu haben. Der Sommer konnte kommen! (Eigentlich war er schon da - es war inzwischen Ende Juni)

Kommentare:

  1. Uiii, was ein wirklich großes Stück Arbeit, aus einem Stück verwilderter Fläche einen Garten zu machen!!! Gratulation! Das scheint ja ein wirklich schöner Ort zu sein! Freue mich schon auf weitere Posts.
    Danke für deinen reizenden Besuch. Ich freue mich sehr, dass es dir bei mir gefällt!
    Hab eine wundervolle Zeit und viel Freude
    Elisabeth

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  2. Liebe Elisabeth,
    ui, danke für Deinen lieben Kommentar *freu* *spring*
    Ja, das war echt krass im letzten Jahr! Vor allem waren wir mit Allem etwas spät dran (die ersten Tomaten hatte ich Anfang Juni gesät - aber davon berichte ich noch ...)
    Freue mich über Deine lieben Wünsch :-)
    LG Zarina

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  3. Mit so einer Fläche kann man schon so einiges machen. Wollt Ihr vor allem einen Nutzgarten oder einen Ziergarten? Liebe Grüße aus Berlin, Andreas

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  4. Hallo Andreas,
    wir wollen eine Kombination hinbekommen: ein wenig Nutzgarten, aber auch Freizeit genießen. Im letzten Jahr sind schon ein paar Beete angelegt worden (darüber berichte ich noch .... ich muss erst noch einige Bilder sortieren). Manches wird noch in Kübeln gehalten (z. B. eine Weinrebe), weil der Standort entweder noch nicht feststeht, oder noch nicht vorbereitet ist.
    Liebe Grüße aus NRW
    Zarina

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  5. Toll, wenn man so einem Garten beim Entstehen zusehen kann. Wir haben unsere "Wildniss" in drei Jahren total umgekrempelt - und gleich das dazugehörige Haus mitsaniert.
    Viel Spaß und vor allem Geduld - dann wird es ein Traumgarten.
    Marie

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