Eigentlich war ich auf der Suche nach Bildern für einen Artikel über Nacktschnecken. (Dieser Artikel kommt auch noch - aber dafür brauche ich etwas mehr Zeit, denn ich möchte von meinen Erfahrungen und auch meinen Fehlern berichten)
Ich schaute also die ganzen Ordner mit Digitalfotos durch. Zumindest die, die ich fand. Ich muss leider zugeben, dass meine Festplatte nach mehreren Rechner-Umzügen ziemlich chaotisch ist. Das könnt Ihr Euch so vorstellen, als ob Ihr im Keller noch unausgepackte Umzugskartons der letzten 2 - 3 Umzüge hättet *lach*
Auf jeden Fall schaute ich zig Bilder an. Und auf einmal huschte mir dieses Bild über den Bildschirm:
Und ob Ihr es glaubt oder nicht: vor noch wenigen Tagen hätte ich diese Schnecke als Nacktschnecke abgetan.
Doch Blogs lesen bildet eben auch! Ich hatte vor wenigen Tagen den Artikel "Tigerschnegel, Schnecken, die Schnecken fressen!" gelesen. Und durch diesen Artikel wurde ich für Tigerschnegel sensibilisiert. Nach dem obigen Bild folgten noch diese:
Und vor allem das letzte Bild sieht schon ziemlich nach einem Tigerschnegel aus ...
Ich bin mir unsicher: Sind das nun Nacktschnecken oder Tigerschnegel?
Die Fotos entstanden vor einigen Jahren in einem früheren Garten (Gartenverein).
Ich werde also im nächsten Gartenjahr meine Augen noch mal ganz weit öffnen! Vielleicht werde ich auch in unserem neuen Garten diese Nützlinge finden? Ich hoffe es zumindest. Im letzten Jahr sah ich nur rehbraune Nacktschnecken - da bin ich mir ziemlich sicher.
Ich glaube, Vielen geht es so wie mir: Tigerschnegel sind noch nicht genug bekannt. Daher möchte ich den o. g. Artikel als "lesenswert" weiterempfehlen.
Dienstag, 27. Januar 2015
Samstag, 24. Januar 2015
Knusperhäuschen
Heute überzog ein wenig Schneefall alles mit einem winterlichen Zuckerguss. Das Dach des Nachbarhauses erinnerte ein wenig an ein Knusperhäuschen (nur die Pfefferkuchen fehlten irgentwie) :
Aber inzwischen taut es schon wieder und morgen soll dieser Kurzbesuch vom Winterzauber schon vorbei sein.
Ich hatte mit Schnee in diesem Winter innerlich schon völlig abgeschlossen, als ich vor 3 Tagen die ersten Austriebe eines Busches sah:
Okay, also trotz des Grüns und dem tiefen Wunsch nach Frühling heisst es wohl: "Geduld üben" ...
Aber inzwischen taut es schon wieder und morgen soll dieser Kurzbesuch vom Winterzauber schon vorbei sein.
Ich hatte mit Schnee in diesem Winter innerlich schon völlig abgeschlossen, als ich vor 3 Tagen die ersten Austriebe eines Busches sah:
Okay, also trotz des Grüns und dem tiefen Wunsch nach Frühling heisst es wohl: "Geduld üben" ...
Freitag, 23. Januar 2015
Humofix
Ich möchte Euch ganz kurz ein Produkt aus dem ökologischen Gartenbau vorstellen: Humofix
Ich kenne Humofix schon seit Jahren und habe damit u. a. Kompost aktiviert, aber auch schon Saatbäder gemacht und auch Blumen zu mehr Blühkraft verholfen. Nach meinen Erfahrungen kann ein Kompost auch bei ungünstigen Bedingungen mit Hilfe von Humofix schnell und sicher laufen. Es handelt sich hier um eine Methode von Heißkompostierung - also die wohl bekannteste Kompostiermethode.
Humofix kann man über die Abtei Fulda beziehen.
Ein wenig Hintergrund-Info dazu:
Humofix wurde von einer Miss Bruce entwickelt. Inhaltsstoffe sind u. a.: Baldrian, Brennessel, Kamille, Löwenzahn, Schafgarbe, Milchzucker u. Honig.
Es handelt sich um ein homöopathisches Präparat - nur 1,2 Gramm (= 1 Tüte) davon reichen für 2 qm³ Kompostmaterial.
Jetzt ist ja eigentlich keine Jahreszeit, um über Kompostiermethoden zu berichten. Warum also stelle ich Euch dieses Homofix im Januar vor?
Ganz einfach: Mit Humofix können auch Saatbäder gemacht werden und da viele bereits jetzt ihre Pflanzenkinder vorziehen, ist es eben doch die richtige Zeit für diese kleine Vorstellung :-)
Für alle, die mehr zu Humofix erfahren möchten, empfehle ich die Internetseite des Benediktinerinnenklosters Abtei Fulda.
Wenn Ihr Fragen an mich und zu meinen Erfahrungen habt, fragt einfach :-)
Vielleicht kennt Ihr ja auch schon Humofix und habt eigene Erfahrungen gemacht? Würde mich freuen, von Euch zu lesen ...
Liebe Grüße
Zarina
Ich kenne Humofix schon seit Jahren und habe damit u. a. Kompost aktiviert, aber auch schon Saatbäder gemacht und auch Blumen zu mehr Blühkraft verholfen. Nach meinen Erfahrungen kann ein Kompost auch bei ungünstigen Bedingungen mit Hilfe von Humofix schnell und sicher laufen. Es handelt sich hier um eine Methode von Heißkompostierung - also die wohl bekannteste Kompostiermethode.
Humofix kann man über die Abtei Fulda beziehen.
Ein wenig Hintergrund-Info dazu:
Humofix wurde von einer Miss Bruce entwickelt. Inhaltsstoffe sind u. a.: Baldrian, Brennessel, Kamille, Löwenzahn, Schafgarbe, Milchzucker u. Honig.
Es handelt sich um ein homöopathisches Präparat - nur 1,2 Gramm (= 1 Tüte) davon reichen für 2 qm³ Kompostmaterial.
Jetzt ist ja eigentlich keine Jahreszeit, um über Kompostiermethoden zu berichten. Warum also stelle ich Euch dieses Homofix im Januar vor?
Ganz einfach: Mit Humofix können auch Saatbäder gemacht werden und da viele bereits jetzt ihre Pflanzenkinder vorziehen, ist es eben doch die richtige Zeit für diese kleine Vorstellung :-)
Für alle, die mehr zu Humofix erfahren möchten, empfehle ich die Internetseite des Benediktinerinnenklosters Abtei Fulda.
Wenn Ihr Fragen an mich und zu meinen Erfahrungen habt, fragt einfach :-)
Vielleicht kennt Ihr ja auch schon Humofix und habt eigene Erfahrungen gemacht? Würde mich freuen, von Euch zu lesen ...
Liebe Grüße
Zarina
Donnerstag, 22. Januar 2015
Ackerschachtelhalmbrühe
Der Ackerschachtelhalm (wird auch Zinnkraut genannt) enthält u. a. Kieselsäure (Silicea). Daher wird die Ackerschachtelhalmbrühe gern als Spritzmittel bei Pflanzen (vor allem auch Jungpflanzen) eingesetzt oder für Saatbäder genutzt.
Leider habe ich im Moment kein Bild des Ackerschachtelhalms zur Hand. :-(
Aber viel wichtiger sind die Einsatzgebiete der Schachtelhalmbrühe:
Die Schachtelhalmbrühe ist relativ leicht herzustellen:
Man verdünnt diese Brühe (1 Teil Brühe : 4 Teile Wasser) und kann sie nun als Spritzmittel, zum Gießen oder eben als Saatbad nutzen.
Wer keinen Ackerschachtelhalm im Garten oder in der Umgebung hat, kann das getrocknete Kraut auch kaufen.
Ein gaaanz wichtiger Tipp:
Wenn Ihr den Schachtelhalm zerkleinern wollt, denkt bitte daran, dass Messer von der Kieselsäure stumpf werden können!!!!
Also lieber älteres Gerät nutzen ;-) (oder Klingen, die man wieder gut schärfen kann)
LG
Zarina
Leider habe ich im Moment kein Bild des Ackerschachtelhalms zur Hand. :-(
Aber viel wichtiger sind die Einsatzgebiete der Schachtelhalmbrühe:
- Beim Spritzen von Pflanzen wird die Kieselsäure auf die Blätter (Unterseiten nicht vergessen!) oder Stiele aufgetragen. Dadurch wird die Oberfläche vor Schädlingen (z. B. Blattläusen) geschützt.
- Beim Gießen stellt man die Kieselsäure den Pflanzen zur Verfügung, so dass sie die Kieselsäure in ihre Zellmembrane "einbauen" können und damit eine festere Struktur erhalten. Auch so kann man es den saugende Schädlingen etwas schwerer machen.
- Als Saatbäder eingesetzt, möchte man den jungen Pflanzen von Beginn an einen guten Start ermöglichen - sie sollen durch den Einbau der Kieselsäure in die Zellmembrane eine bessere Abwehr gegen Schädlinge, Bakterien und Pilzerkrankungen haben.
Die Schachtelhalmbrühe ist relativ leicht herzustellen:
- 100 gr. frisches Kraut (oder 15 gr. getrocknetes) auf 1 Liter Wasser
- 24 Stunden einweichen lassen
- dann aufkochen und ca. eine halbe Stunde köcheln lassen
- danach abkühlen lassen und abseihen
Man verdünnt diese Brühe (1 Teil Brühe : 4 Teile Wasser) und kann sie nun als Spritzmittel, zum Gießen oder eben als Saatbad nutzen.
Wer keinen Ackerschachtelhalm im Garten oder in der Umgebung hat, kann das getrocknete Kraut auch kaufen.
Ein gaaanz wichtiger Tipp:
Wenn Ihr den Schachtelhalm zerkleinern wollt, denkt bitte daran, dass Messer von der Kieselsäure stumpf werden können!!!!
Also lieber älteres Gerät nutzen ;-) (oder Klingen, die man wieder gut schärfen kann)
LG
Zarina
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