Posts mit dem Label Selbstgebaut werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Selbstgebaut werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 20. Januar 2015

Geräteschuppen aus Metall

Eines der ersten wichtigen Aufgaben (neben dem Einzäunen) war es, einen Geräteschuppen zu besorgen. Wir hatten uns für einen Bausatz aus Metall entschieden.

Das Grundmaß beträgt bei unserem Geräteschuppen 2,5 x 2 m, also 5 qm.
Hier ein Tipp, wenn man im Internet die verschiedenen Angebote vergleicht: immer darauf achten, dass man die qm-Zahl vergleicht. Manche Anbieter geben das Raumvolumen an also qm³ . Ich hatte mich auch schon fast vertan und versehentlich einen zu kleinen Geräteschuppen gekauft.

Für den Aufbau sollte man ein Fundament machen. Wenn - wie in unserem Fall - kein Leitungswasser vorhanden ist, ist ein Betonfundament keine Option. Wir hatten uns daher für ein Holzfundament entschieden:






Wie Ihr sehen könnt, hatten wir auch keine Drainage mit einem Kiesbett oder Ähnlichem gemacht, sondern nur den Teil der Erde entfernt, wo das Holzfundament seinen Platz finden sollte. Der Grund für diese Entscheidung war schlicht und ergreifend, dass wir ohne Anhänger nur sehr schwer die Materialien hätten heranschaffen können. Nach unserer Erfahrung bisher geht es auch ganz gut mit dieser Methode. Allerdings hat unser Gartengrundstück keine Überschwemmungsproleme bei Starkregen - wenn Euer Grundstück bei Regen schnell überflutet wird, solltet Ihr Euch eine andere Lösung überlegen.

Wichtig:
  • prüft vor Beginn genau, an welcher Seite die Tür ist. Wir hatten einen "Denkfehler" und dachten, die Tür sei an der 2-m-Seite, dabei befand sie sich an der 2,5-m-Seite  ...
  • richtet das Fundament mit einer Wasserwaage aus - unter dem Holz sollten auch keine Hohlräume sein 
  • denkt daran, das Holz für das Fundament mit einem Holzschutz zu versehen, damit es länger hält


Für den Aufbau eines solchen Metall-Geräteschuppens benötigt Ihr 2 Personen. Das Material ist recht dünn und "wabbelig" - daher schon schlecht zu händeln.
Außerdem sind die Bauteile evtl. etwas verzogen, zumindest war das bei unserem Schuppen der Fall. Okay, war auch ein eher günstiges Angebot. Es mag Bausätze geben, die da in der Qualtiät besser sind ...

Hier noch ein paar Bilder vom Aufbau:





Später hatten wir noch mit Knochen-Steinen den Boden des Innenraums ausgelegt:




Und damit wir Regenwasser auffangen konnten, musste natürlich noch eine Regenrinne her:





Vorteile für ein Geräteschuppen aus Metall sind der günstige Preis und ein geringer Zeitaufwand beim Aufstellen.

Nachteile sind u. a. das Aufheizen des Metalls (und damit auch des Innenraums) bei Sonneneinstrahlung. Bei uns steht der Schuppen in voller Sonne - das wurde also richtig heiß im Innenraum und ich hatte u. a. auch Saatgut dort gelagert. Wir hatten daher auf dem Dach des Geräteschuppens eine Palette liegen, um das Metall ein wenig zu beschatten. In Trockenen Zeiten kann man auch große Pappen verwenden. Also das half schon ziemlich gut.

So, ich hoffe, Euch helfen mein kleiner Erfahrungsbericht und die Tipps.

LG Zarina

Sonntag, 18. Januar 2015

Zaunbau

Eine Seite unseres Gartens benötigte einen neuen Zaun und ein Tor. Da hieß es erst einmal, sich "schlau zu machen" ...

Nimmt man nun Zaunelemente? Und wenn ja: aus Holz oder Metall?
Oder doch lieber einen Maschendrahtzaun?

Wie sollen die Pfosten verankert werden?
Einbetonieren? Oder mit Einschlaghülsen?

Wie groß soll das Tor sein? Kauft man es? Baut man es?


Um es ein wenig abzukürzen:

Wir hatten uns aus Kostengründen für einen Maschendrahtzaun und ein selbst gebautes Tor entschieden.

Da wir sehr schwierige Bodenverhältnisse vorfanden (der Zaun wurde auf einem früheren Bahnsteig gebaut, auf dem einige Zeit diverse Gehölze gestanden hatten und der Boden war durchsetzt mit Wurzelstücken, alten Steinen usw.) und vor allem weil wir jeden Liter Wasser für den Beton hätten mit dem Auto herantransportieren müssen (von den sonstigen schweren Baumaterialien wie Kies, Sand usw. ganz zu schweigen!), entschieden wir uns für lange 75 cm lange Einschlaghülsen.


Ich hatte dann im Internet ein Zaunset gefunden. Damit hatten wir ein gutes Gefühl, dass auch alles dabei sein sollte (war es auch).

Das Tor hatten wir mit 2 Flügeln geplant, damit man es bei Bedarf schön weit aufmachen kann und es leichter ist, Baumaterial in den Garten zu bringen.

Hier seht Ihr ein paar Bilder:





Wenn Ihr Fragen dazu habt, meldet Euch einfach. Vielleicht habe ich dann ja hilfreiche Antworten.


PS: Achtung! Evtl. müssen die Einschlaghülsen später noch einmal kontrolliert werden und deren Stand gesichert werden. So war es bei uns - über ein halbes Jahr später mussten wir noch einmal Holzpflöcke zur Stabilisierung einschlagen. Betroffen waren die Einschlaghülsen die die oben sichtbaren Querstreben des Tores trugen.
Aber wie schon erwähnt: wir hatten bzw. haben einen schwierigen Bodengrund mit beginnender Hanglage ...